Entweder gibt es Steam bald für Linux oder die Jagdsaison auf Piguine ist eröffnet
Auf dem Blog von Valve, dem Entwickler der bekannten Spieleplattform Steam, scherzte man letzte Woche darüber, was ein Steam’d Pinguine – also gedämpfter Pinguin – sein könnte. Relativ schnell klar wurde, auch ohne den Blogeintrag genauer gelesen zu haben, es geht um die Zukunft von Steam, Valves Spieleplattform und Netzwerk, auf Linux basierenden Betriebssystemen. Schon lange gibt es Steam für Windows, welches sich dadurch auszeichnet Spiele nicht auf CD oder DVD auszuliefern, sondern als Download anzubieten. Auch auf dem Mac konnte sich seit dem Mai 2010 immer größerer Beliebtheit erfreuen.
Nach Valves Aussage gibt es seit 2011 ein kleines Entwicklerteam, dass stetig an der Umsetzung für Linux gearbeitet hat, so dass sie nun in der Lage sind ersten Betaversionen zu testen. Gemeint sind in aller erster Linie die Portierung Valves hauseigener Source-Game-Engine auf Linux, sowie die Software Steam und auch, mit Left3Dead, ein erstes Spiel.
Konzentrieren möchte man sich zunächst auf Ubuntu, um nicht nur einen etablierten Vertriebsweg zu nutzen, sondern um ebenfalls von der großen Beliebtheit der Linux-Distribution zu profitieren. Hier gibt es seit Jahren Communities, die für Spiele-Entwicklung interessieren, die derzeit größtenteils mit Emulatoren gelöst werden. Valve betont aber deutlich, dass auch andere Distributionen unterstützt werden sollen und man sich nur am Anfang auf Ubuntu konzentrieren wolle. Die Vorteile des Netzwerkes liegen nicht nur im Vertrieb der Spiele, auch das Speichern von Spielständen in der Cloud und automatische Updates für Spiele gehören zu den großen Vorteilen.
Sobald die Plattform stabil läuft, möchte man weitere Titel aus dem Valve-Universum portieren, allerdings wird das Angebot am Anfang recht spärlich sein. Das sich Valve darauf nicht ausruhen wird kann man am starken Ausbau der Mac-Plattform erahnen.










