Emfehlungen vom 2. September 2010

  • timpritlove: iTunes 10 ist ein weiterer Rückschritt in punkto Usability. Schlimm.
    timpritlove: iTunes 10 ist ein weiterer Rückschritt in punkto Usability. Schlimm.
  • basicthinking: Von 0 auf 160 Mio User: Apple stellt eigenes Social Network Ping und neue iPods vor http://bit.ly/bFMnI4
    basicthinking: Von 0 auf 160 Mio User: Apple stellt eigenes Social Network Ping und neue iPods vor http://bit.ly/bFMnI4
  • Homosexualität heute: In die Mitte der Gesellschaft
    Shared by Sebastian
    Ca. 10% der Bevölkerung sind homosexuell? Die Zahl überrascht mich + Dunkelziffer…?

    Die Schätzungen schwanken teilweise stark, die Dunkelziffer ist hoch – um die zehn Prozent der Bevölkerung sind homosexuell, deutlich mehr haben Erfahrungen mit gleichgeschlechtlichen Partnern gemacht. Doch trotz dieser numerischen Stärke haben sich Schwule und Lesben immer mit Inakzeptanz und Diskriminierung auseinandersetzen müssen. Erst in den 1960er-Jahren begann sich eine Emanzipationsbewegung in Deutschland zu entwickeln. Unter dem Symbol der Regenbogenflagge gingen seitdem immer wieder Menschen für Gleichheit und Toleranz auf die Straße – und haben mitgeholfen, Mauern der Ausgrenzung stückweise einzureißen. Doch bis 1994 standen manche homosexuellen Beziehungen auch in Deutschland offiziell unter Strafe, dann wurde Paragraf 175 des Strafgesetzbuchs nach vielen abschwächenden Änderungen endgültig gestrichen. Seit dem 1. August 2001 gibt es in Deutschland die Möglichkeit für gleichgeschlechtliche Paare, sich als gemeinsame Lebenspartner eintragen zu lassen. Mit der traditionellen Form der Ehe ist diese Lebenspartnerschaft in vielen Bereichen – nicht jedoch in allen – gleichgestellt. Im Steuer- und Beamtenrecht sowie in Adoptionsfragen bestehen nach wie vor Unterschiede. Das Bundesverfassungsgericht hat jedoch deutlich gemacht wie zum Beispiel im Urteil zur Erbrechtsangleichung im August 2010, dass einer völligen Gleichstellung zumindest prinzipiell nichts im Wege steht. Doch warum gilt das “coming out” eines Schwulen oder einer Lesbe auch weiterhin als Bruch mit gesellschaftlichen Konventionen? Und warum sträubt sich die Politik auch weiterhin, den Begriff der “Ehe” für homosexuelle Partnerschaften zu verwenden? Experten reden hier vom Unterschied zwischen “de jure”- und “de facto”-Ausgrenzung. Erstere beschreibt die gesetzlich verankerte Ungleichheit aufgrund der sexuellen Orientierung. Letztere dagegen kann auch bei Gleichheit vor dem Recht fortbestehen: durch Vorurteile, gesellschaftliche Konventionen oder religiöse Überzeugungen. Mit diesen Wirklichkeiten – zum Beispiel im Fußball – müssen sich Schwule und Lesben auch bei gesetzlicher Gleichstellung auseinandersetzen.

  • Apple iOS, iPod, iTunes, TV: Neuheiten im Quadrat
    Shared by Sebastian
    Schöne Zusammenfassung, was #apple so Neues im Sortment hat.

    Apple stellte heute weltweit das neue iOS, neue iPods und das neue iTunes vor – sowie eine neue Version von Apple TV.

    Neue Apple iPod-FamilieDie Keynote wurde nicht nur in London vor mehreren hundert Journalisten ausgestrahlt, sondern auch via Streaming über das World Wide Web verbreitet. Vier Neuheiten gab es: iOS 4.1 (mit einem Ausblick auf 4.2), eine neue iPod-Familie, ein neues iTunes sowie ein neues Apple TV. Bei allen Preisangaben darf man nicht ver- gessen: die Angabe erfolgt in US-Dollar ohne Umsatzsteuer, bei uns mit.

    Apple iOS4.1iOS ist ab nächster Woche in Version 4.1 erhältlich. Zunächst werden dadurch einige Fehler beseitigt. Dann beschert das neue Betriebssystem dem iPhone HDR-Fotos. Es schießt drei Bilder schnell hintereinander, ein normales, ein über- und ein unterbelichtetes. So kann man aus allen das beste kombinieren. Gamecenter ermöglicht Multi-Player-Games mit anderen Anwendern. Es zeigt an, ob andere online sind, die man dann einladen kann. Einige Hersteller arbeiten schon an Spielen.

    Apple hat bereits iOS 4.2 im Visier, das dann die gleichen Eigenschaften für das iPad eröffnet. Steve Jobs gab einen Sneek Preview, der auch lang erwartete Neuheiten brachte wie etwa die Möglichkeit, vom iPad aus zu drucken (Wireless Printing). Airplay erlaubt es, Video, Audio etc. von iOS-Geräten auf andere zu streamen und parallel zu den anderen Anwendungen zu verwenden. 4.2 kommt im November, und auch hier ist das Update ebenfalls für die ganze Familie kostenlos.

    Apple iPod shuffleEs gibt eine neue iPod-Familie – alle (fast alle) wurden neu gestaltet. Der neue iPod Shuffle vereint das beste aus Generation 2 und 3 – er hat wieder eine quadratische Form und Apple gab uns die Knöpfe wieder. Er soll 15 Stunden durchhalten, kommt in fünf Farben. Mit 2 GB Speicher kostet das kleine Quadrat 49 US-Dollar, der deutsche Preis ist genauso hoch in Euro.

    Apple iPod nanoDer neue iPod nano ist jetzt auch quadratisch. Wie bereits vermutet gibt es kein Klick-Wheel mehr, sondern einen quadratischen Multitouch-Bildschirm. Da er fast die Größe des ehemaligen Shuffle hat, spendiert Apple ihm auch einen Clip, mit dem man ihn anstecken kann. Die Oberfläche ist ein Bruchteil des iPod touch groß, und so ist es eine ganz schöne Fummelei, mit dem Gerät zu hantieren. Filme ansehen kann man mit ihm nicht mehr, und auch die Videokamera wurde entfernt. 149 US-Dollar/159 Euro verlangt Apple für die 8-GB- und 179/189 für die 16-GB-Version.

    Apple iPod touchAuch das Flaggschiff iPod touch kommt neu. Die Grundform bleibt im Gegensatz zum iPhone gleich, nur flacher. Sonst erbt er viel vom iPhone 4: Retina-Display, A4-Chip, Gyro, iOS 4.1 und die hochauflösende Kamera hinten und die zweite vorne. Damit sind seine Benutzer auch in der Lage, Facetime zu benutzen. Er hält 40 Stunden bei Musikwiedergabe durch. Die Preise: 8 GB $229, 32 GB $299 64 GB $399 – auch hier in Euro gleich. Der iPod classic wurde nicht mehr erwähnt, also bleibt abzuwarten, ob er noch verkauft wird oder einen stillen Tod stirbt.

    Apple iTunes 10iTunes kommt in der Version 10. Da die Verkäufe via iTunes die von CDs übertrumpften, wurde dieser Tonträger aus dem Logo entfernt. Ein paar kosmetische Veränderungen an der Darstellung sind weniger interessant als die “Ping”-Funktion, mit der man den favorisierten Künstlern oder Freunden folgen und bleibt so immer up to date bleiben kann. iTunes erstellt benutzerorientierte Top-10-Listen. “Twitter meets iTunes” nennt Steve Jobs diesen Service.

    Apple TVUnd “one more thing”: Apple TV gibt es seit vier Jahren. Die neue Version ist nur noch ein Viertel so groß und hat trotzdem alle wichtigen Anschlüsse. Apple verabschiedet sich vom Kaufmodell, aller Content wird nur noch gemietet – keine Speicherprobleme mehr. Sofern möglich, gibt es den Content in HD. HD-Movies gibt es für 4,99 US-Dollar zur Miete – das ist der Preis am Tag der DVD-Veröffentlichung. HD-TV-Shows gibt es für 99 Cent je Folge. Die US-Sender ABC und FOX sind bereits mit an Bord. Die Filme können auch von Drittanbietern wie Netflix, Youtube, Flickr und Mobile Me stammen. Last but not least hat man auch Zugriff auf Movies und Musik, die man auf dem eigenen Computer gebunkert hat. Aus verschiedenen Bildern komponiert es Slideshows, die weit interessanter sind als bisher.

    Mit Airplay, das mit iOS 4.2 verfügbar ist, können Anwender Filme von ihrem iOS-Device (iPod, iPad, iPhone) auf Apple TV schicken – Sonos lässt grüßen. Die Wunderbox ist für unter 100 Dollar – bei uns für 119 Euro – in etwa 4 Wochen erhältlich und kann bereits heute vorbestellt werden. Inhalte sollen auch bei uns bereits zu mieten sein.

    Dieser Text ist mir was wert:


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Wenn Apple auf und abräumt…

…dann meistens richtig. Der Mac sollte nicht wirklich in jedem Zuhause Einzug halten. Aber spätestens mit der Einführung des iPods ging es los. Man guckt sich einen Markt an und fängt an diesen von hinten aufzurollen.

Der iPod ist vermutlich der am meisten verkaufte MP3-Player, wenn man ihn als solchen noch bezeichnen möchte. Als nächstes räumten Sie den Handy-Markt auf und mit der gestrigen Veranstaltung ging es mit weiter.

Nun gibt es noch ein auf iTunes basierendes soziales Netzwerk und eine Vernetzung der Spiele auf den IOS-Geräten. Wenn man nun noch Facetime berücksichtigt dürfte Apple mit den bereits existierenden Technologien in den nächsten Jahren so ziemlich alles überrollen.

Eine coole Entwicklung für Fanboys, aber wenn man das Ganze nüchtern betrachtet legt sich Apple mit Sony, Nintendo, Microsoft, Facebook, Google, Skype und vielen anderen an und hat sogar eine gute Chance auf Erfolg, weil die Benutzung der IOS-Geräte sehr simple ist.

  • Sony hat die PS3 / Portable – Aber keine nennenswerten sozialen Netzwerke etc.
  • Microsoft – Hat meiner Meinung nach nur noch die XBox und Windows (und das auch nur weil Win7 mal ganz ok ist)
  • Nintendo – Versagt beim Thema HD-Gaming und Downloadmöglichkeiten.
  • Facebook – Hat zusätzlich auch Social-Gaming… Aber das wars.
  • Skype – Hat die beste Internettelefonie – Aber mehr auch nicht, Apple kommt mit Facetime
  • Google – Hunderte von Projekten, aber die Netzwerkerei lahmt und der Spielemarkt auch…

Apple hat ca. 160 Millionen Nutzer und wächst in jedem Bereich der oben genannten Firmen.

Was also eigentlich fehlt ist eine Allianz gegen Apple oder einen Big-Player, der sich dem entsprechend entgegen stellt. Google ist vermutlich das einzige Einzelunternehmen, dass es mit Apple aufnehmen kann. Bleibt also zu hoffen, dass Google den Vorsprung von Apple weiter verringert. Eine Monopolstellung von Apple in diesen Bereichen wäre jedenfalls nicht nur von Vorteil…

Emfehlungen vom 1. September 2010

Das ist Musik

Auf den Kerl im Hintergrund achten ;)

Emfehlungen vom 30. August 2010

T-Mobile UK mit verrücktem Casting

Mit dem “life is for sharing”-Konzept stach T-Mobile UK bereits öfter aus der Menge wie man hier sehen kann:

T-Mobile Dance

13500 singen Hey Jude

Nun hat T-Mobile UK eine Art offenes Casting verantstaltet. Man sucht neue Gesichter für die Werbung. Sein schaupielerisches Talent konnte man unter Beweis stellen und via Youtube ein Video bei T-Mobile einreichen. Ob die Ergebnisse wirklich zu besserer Werbung führen weiß ich nicht, aber die einzelnen Clips sind auf jedenfall einen Blick wert.

Hier können die übringen Videos angeschaut werden

Gute Laune, Guten Morgen #Video

Guten Morgen! Nett gemachtes Video:

Dann starten wir mal in den Tag…

Perlen durch Flattr

In aller Kürze für Nicht-Nerds: Flattr ist eine Art Spendensystem. Ein Betrag X wird monatlich für Lieblings-Artikel, Blogs etc. gespendet.

Mal abgesehen davon, dass ein paar größere Projekte hier bereits gutes Geld verdienen, ist mir ein weitere Vorteil bei Flattr aufgefallen. Man kann durch Flattr auch neue Blogs oder Podcasts kennen lernen. Da Flattr hier nicht mehr nur die “Evergreens” anzeigt, sondern auch aktuelle und gerade frisch geflatterte, kann man hier durchaus auf Perlen stoߟen.

So bin ich unter anderem auf alternativlos.org, blog.denker.net, opendata-network.org und www.julia-emde.de gestoßen.

Über Geschmack lässt sich streiten, aber es ist auch immer mal nett über den Tellerrand hinaus zu schauen und vor allem auch mal Dinge zu flattrern die nicht die komplette Aufmerksamkeit für sich beanspruchen.

Ich schlage vor, dass man von der Anzahl der Seiten die man eh flattrert, mal ein Viertel abteilt und für Seiten investiert, die nicht soviel Aufmerksamkeit bekommen. Bei mir z.b. sind es ca. 20 Seiten die ich regelmäßig flattrere. Ich werde mir also mal 5 Seiten mit guten Inhalten suchen die nicht so im Fokus stehen.

Eure Lieblingsseiten werden den Unterschied kaum merken, weil Sie bei einem Einsatz für 2€ pro Monat, nur 0,03€ Unterschied ergibt.

Taskpaper – Der etwas andere digitale Zettel

Jeder Nerd kennt Todo-Listen und vermutlich hat sich jeder schon einmal die Frage gestellt: “Wohin nur mit meinen Notizen?”. Nachdem ich so ziemlich alles von Zenbe bis Evernote ausprobiert hatte, stolperte ich über Taskpaper.

Taskpaper stellt sich als digitaler weißer Zettel vor auf Aufgaben und Notizen übersichtlich unter “Projekten” strukturiert werden können.

Schön an Taskpaper ist vor allem, dass es ein sauberes User-Interface hat. Jedes “Objekt”, egal ob Aufgabe, Notiz oder Projekt kann per Drag & Drop verschoben und anderen Objekten untergeordnet werden. So kann z.B. eine Notiz oder Aufgabe innerhalb eines Projektes und deren Unterobjekte schieben und bekommt mehr Übersicht. Die Eigenschaft, was für ein Objekt eine Textzeile ist kann man über Menüs einstellen oder setzt der Zeile ein “-” für eine Aufgabe vor. Projekte bekommen z.B. einen “:” angehängt – simple!

Eine Iphone-Version gibt es natürlich auch und die Möglichkeit beides mit einander zu synchronisieren.

Bei der Synchronisation werden verschiedenen Versionen angelegt, so dass man notfalls zurück auf eine “alte” Version seines Dokumentes wechseln kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Dokument im Prinzip nur eine Text-Datei ist und sich, sollte der Entwickler dieses Tool eines Tages nicht mehr weiter entwickeln, auch durch beliebige Programme nutzen.

Ebenfalls nett ist das vergeben von “Tags” die ebenfalls im Menü hinterlegt sowie auch farbig unterlegt werden können. Des Weiteren kann ich für mich nur sagen, dass es wesentlich mehr für mich ist als nur eine Todo-Liste. Vielmehr ist es die Auslagerung meines Gehirns.

Taskpaper kostet, wie so vieles auf dem Mac, auch eine Kleinigkeit. Die Mac-Version kostet 29$ und die Iphone-Version stolze 7,99$. Aber zumindest die Mac-Version kann man kostenlos testen. Die Iphone-Version ist, vom Verhalten der App her, recht identisch.

Emfehlungen vom 28. August 2010